Land Leben 4/24

Fotos: Adobe Stock/Maximilian, artepicturas, moodboard, (IIlu) Turaev In den letzten Jahren sind die Murmeltier-Bestände in den Alpen gewachsen. Die Chancen, ihnen beim Wandern zu begegnen, stehen also nicht schlecht. TEXT: Stefanie Buchinger Gesellige Alpen-Hörnchen 87 Sie sind hervorragende Tunnelbauer, engagierte Esser, leidenschaftliche Winterschläfer und können schrill pfeifen, dass sich die Balken biegen: Alpenmurmeltiere, deren wissenschaftlicher Name Marmota marmota lautet, sind nach Biber und Stachelschwein die drittgrößten in Europa heimischen Nagetiere. Auch wenn die Optik etwas anderes vermuten lässt, sind Murmel oder Mankei, wie sie mancherorts auch genannt werden, eng mit unseren Eichhörnchen verwandt. In Deutschland unterliegen die Nager dem Jagdrecht, haben aber ganzjährig Schonzeit. Die Murmeltier-Population hat sich auch deshalb erholt. Mit etwas Glück krönt eine Sichtung den einen oder anderen Wanderausflug in den Alpen. JENSEITS DER BAUMGRENZE Das Revier der geselligen Murmels, die in großen Familienverbänden von bis zu 20 Tieren leben, liegt jenseits der Baumgrenze in etwa Murmeltiere Gewusst? Vor dem Winterschlaf verschließen die Tiere den Eingang ihres Baus von innen mit Erde, Gras, Kot und Steinen. Futtersuche Murmeltiere fressen hauptsächlich krautige Pfl anzen, manchmal stehen auch Insekten auf dem Speiseplan. Höhenlage Die großen Nager haben nur wenige Schweißdrüsen und vertragen Hitze deshalb eher schlecht.

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